Köln -Der 1. FC Köln konnte sich auch am 3. Spieltag der Bundesliga nicht besonders hervortun. Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt endete mit einem knappen 1:1-Unentschieden.
Nach dieser Partie begab sich die Mannschaft in die Länderspielpause, und ich persönlich empfand das als angenehme Unterbrechung. Das Spiel des FC gehörte zu jenen, über die ich kaum Worte verlieren mochte. Dies lag vor allem an der Gesamtleistung der Mannschaft über die vollen 90 Minuten. Die Aufstellung von SB72, die im Vergleich zum vorherigen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg Linton Maina und Steffen Tigges anstelle von Rasmus Carstensen und Davie Selke sah, wirkte durchaus nachvollziehbar.
Mühsame Halbzeit – Kainz mit Elfer zur Führung
Die erste Halbzeit gestaltete sich mühsam. Der FC verhielt sich größtenteils defensiv, während Eintracht Frankfurt das Spiel dominierte. Torchancen für die Geißböcke blieben selten, da die Angriffe nur selten sinnvoll aufgebaut wurden und Steffen Tigges nur wenig in Szene gesetzt wurde. Das aggressive Pressing des FC in der gegnerischen Hälfte war kaum zu erkennen. Die Eintracht hatte zwar mehr Ballbesitz, blieb aber in der Offensive weitgehend harmlos. Kurz vor der Halbzeitpause wurde Eric Martel im Strafraum gefoult, und Florian Kainz verwandelte den Elfmeter sicher zur 1:0-Führung für die Kölner.
Niels Nkounkou schießt den Ausgleich für Eintracht Frankfurt
In der zweiten Halbzeit konnte der 1. FC Köln die anhaltenden Angriffsbemühungen der Eintracht glücklicherweise abwehren und verteidigte die Führung mit Entschlossenheit. Dennoch musste die Mannschaft den verdienten Ausgleichstreffer durch Niels Nkounkou hinnehmen, der zum 1:1-Endstand führte (87.).
Ein Punkt ist immerhin ein Punkt, und somit sind die ersten drei Spiele recht unspektakulär verlaufen. Im Vergleich zum Vorjahr habe ich jedoch den Eindruck, dass die „Mannschaft“ noch an Zusammenhalt und Konzentration fehlt. Noch agiert nicht jeder auf dem Rasen im Dienste des anderen. Spieler wie Olesen, Tigges und Adamyan hinterlassen noch keinen überwältigenden Eindruck in Sachen Energie. Hier hat Steffen Baumgart sicherlich noch einige Arbeit vor sich, aber ich bin zuversichtlich, dass er das in den Griff bekommen wird.
So freue ich mich auf das Heimspiel nach der Länderspielpause gegen die TSG Hoffenheim, wenn es wieder heißt: Come on Effzeh!
So standen die Teams in Frankfurt auf dem Rasen
1. FC Köln : Schwäbe – Schmitz, Hübers, Chabot, Pacarada – Martel – Ljubicic, Kainz (K) – Waldschmidt, Tigges, Maina.
Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, R. Koch, Pacho – Skhiri, Larsson – Buta, Max – Ebimbe, M. Götze – Marmoush.